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Japanische Gärten

Japanische Gärten schöpfen ihre Inspiration direkt aus der Natur. Sie sind Orte zum Innehalten und vermitteln ein fast schon spirituelles Gefühl der Gelassenheit. Moosbewachsene Felsen, fein geharkte silbergraue Kiesflächen, plätschernde Springbrunnen, raschelnder Bambus, üppige Hortensien und blutrote Akazien sind nur einige Merkmale von vielen. Japanische Gärten sind akribisch geplant und bis injedes einzelne Element hinein sorgfältig ausgearbeitet. Dabei ist das Wesen japanischer Gärten vielfältig und nicht nur einem Stil unterworfen. Gleichwohl ist jeder einzelne Stil tief mit Japans Geschichte und Kultur verwurzelt. Egal für welchen der einzelnen Stile du dich entscheidest. Bei der Planung eines japanischen Garten steht an oberster Stelle immer das Ziel, einen Ort der Ruhe und der Still zu schaffen, angereichert mit einer subtil geheimnisvollen Stimmung. Und wenn es dir gelingt, dabei noch etwas von der Essenz der Natur einzufangen, bist du auf dem richtigen Weg deine innere Harmonie wieder in Einklang schwingen zu lassen.

Traditionelle japanische Gartenstile

über die die Jahrhunderte hinweg haben sich basierend auf buddhistische,
shintoistische und taoistische Traditionen fünf prägende Stile japanischer Gärten
entwickelt. Schauen wir uns zuerst den klassischen Zen-Garten an. Er wird für
seine Reinheit und meditative Spiritualität gepriesen.

Zen-Garten (jap. Karesansui)

Der Zen-Garten ist die bekannteste Art des japanischen Gartentyps. Weitere
Bezeichnungen sind Trockengarten und Steingarten. Im Zen-Garten fehlt ein
Element, das alle anderen Stile des japanischen Gartens verbindet: das Wasser.
Wasser wird stattdessen durch feinen silbergrauen Kies ersetzt, wodurch der
Eindruck eines trockenen Ozeans oder Flusses entsteht. Der Zen-Garten ist die
totale Reduktion auf die vier Elemente Steine (als Symbol für die Tierwelt), Bäume
(als Symbol für das Leben), silbergrauer Kies (symbolisiert Wasser) und Moos (als
Symbol für Weisheit und Götter). Die Schönheit des leeren Raums, ein idealer Ort
der Meditation und Ruhe.

Teegarten (jap. Chaniwa)

Im Zentrum des Teegartens steht das Teehaus. Wasser hat einen bevorzugten Platz
unter den Bestandteilen eines japanischen Gartens. Steinen wird in der östlichen
Philosophie besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Weitere wichtige Elemente sind
die Laterne, Brücken, Pflanzen und Fische (Kois, Goldfische oder Karpfen).

Flaniergarten (jap. Tsukiyama)

Flaniergärten zeichnen sich durch sanft geschwungene Hügel, üppige Bepflanzung
(Bäume, Blumen, Grasflächen), Teiche, Steingruppen und kunstvoll angelegte Pfade
aus. Flaniergärten werden auch als Hügelgärten bezeichnet. Gebogene Brücken und Holzstege sind ein wesentliches Gestaltungselement und schaffen immer
wieder neue Perspektiven. Entlang der verschlungenen und weitläufigen Wege
entdeckt man die verschiedensten Szenerien japanischer Gartenkunst.

Hofgarten (jap. Tsuboniwa)

Keine Sorge, wenn Du nur wenig Platz im Freien hast, japanische Gärten können
jede Größe haben, solange du die wichtigsten Konzepte im Kopf behältst. Gärten
innerhalb der Mauern eines Wohnhauses oder in einem kleinen, umschlossenen
Raum daneben, sind als Hofgärten bekannt. In größeren Häusern übernehmen
Hofgärten auch die Funktion einer natürlichen Klimaanlage. Diverse Wasserspiele
regulieren dabei die Temperatur und den Luftstrom im Haus.

Studiengarten (jap. Shoinzukuri Teien)

Dieser Gartentyp ist einer der ältesten in Japan und ist auch heute noch üblich. Im
Gegensatz zu den meisten anderen Gartentypen ist der Studiengarten nicht zum
Umherwandern gedacht, sondern zum Betrachten vom Arbeitszimmer aus, wie ein
Gemälde. Das häufigste Layout für einen Studiengarten beginnt mit einem Teich,
der dem Besucher am nächsten liegt, und der Garten führt den Blick auf eine
dahinter liegende Steigung. Brücken werden oft auf einer Seite des Teiches
platziert, während sowohl Steinsetzungen als auch kleine Sträucher an
verschiedenen Stellen des Gartenhangs angeordnet werden. Einige der
Steinsetzungen, die Sie sehen können, sind Laternen, Pagoden und Statuen.

An der Größe soll es nicht scheitern! Japanische Gärten können jede Größe haben, solange Sie die wichtigsten Konzepte und Regeln japanischerGartengestaltung vor Augen haben.

Planung leicht gemacht

Es ist nicht kompliziert, einen japanischen Garten anzulegen. Mache dir die grundlegenden Regeln zu eigen und beziehe klassische Elemente in deine Planung mit ein und schon kann es losgehen.

  • Halte Dich an das Prinzip von Klarheit und Minimalismus.
  • Setze dekorative Elemente mit Bedacht ein.
  • Arbeite bei deiner Planung mit Kurven und Asymmetrie.
  • Gerade Wege und Linien sind in einem japanischen Garten tabu.
  • Steine werden immer in ungerader Anzahl gruppiert.
  • Gruppen bestehen meist aus 3, 5, 7 oder 11 Elementen.
  • Das Gleiche gilt für die Gruppierung von Pflanzen.

Wenn du einen japanischen Garten gestalten möchtest, dann solltest du großen Wert auf genaue Planung, minimalistische Umsetzung und die Harmonie der einzelnen Elemente legen.

  • Beschränken dich auf wenige Pflanzenarten. Japanische Gärten sind oft spärlich bepflanzt, daher sind die Räume um die Pflanzen herum genauso wichtig wie die Pflanzen selbst.
  • Japanische Gärten borgen sich oft die Landschaft um sie herum. Hast du eine gute Aussicht, dann kannst du diese mit japanischen Ahornbäumen einrahmen.
  • Nutze für die harte Landschaftsgestaltung feinen Kies, Felsen und Trittsteine.
  • Binde Bambusgehölz zusammen und schon hast du einen kleinen Zaun im japanischen Stil.
  • Satte Grüntöne sind ein wichtiges Merkmal im japanischen Garten. Nutze dazu Moose, die sich in den Ecken und Winkeln deines Gartens ausbreiten.

Riechst Du es schon? Nein, dann schließe die Augen! Denke an frisches Moos und feuchte Baumrinde. Dazu wehen feine Noten von Jasmin, Vanille und Zitrone um deine Nase. Dein zukünftiger japanischer Garten, ein Fest für die Sinne!

Praktische Gestaltungstipps

Ein japanischer Garten sollte einfach und natürlich gehalten werden. Die grundlegenden Elemente, die verwendet werden, sind Steine, Pflanzen und Wasser. Pflanzen werden sparsam verwendet und sorgfältig ausgewählt. In einer Landschaft im japanischen Stil siehst du keine üppigen Blumenbeete oder große Gruppen saftreicher Pflanzen (Sukkulenten).

Bambuszaun selbst gebaut

Mit einem schlichten Bambuszaum verhinderst du die Sicht aus dem Garten auf das Geschehen außerhalb deines Gartens. Bambus ist eine der am schnellsten Pflanzen weltweit. Daher ist es naheliegend, Bambuspflanzen für den Garten selbst anzubauen.

Für das Schneiden von Bambus und anderen Gehölzen eignet sich am besten die Bakuma Tristar 210 (8") Astsäge. Eine japanische Astsäge die auf Zug und nicht auf Druck schneidet. Das gibt mehr Kontrolle beim Schnitt.

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Schaffung abgegrenzter Bereiche

Ein Schlüsselelement des japanischen Gartenstils ist die Schaffung klar abgegrenzter Bereichen, die nicht alle auf einmal betrachtet werden können. Das lässt dir und vor allen deinen Besuchern beim Flanieren durch den Garten Raum für Spekulation und erhöht den Spannungsbogen.

Subtile Farben und Texturen

 Japanische Gärten setzen oft auf subtile Unterschiede in Farbe und Textur. Koniferen mit beruhigenden Grüntönen sorgen z.B. für ganzjähriges Interesse. Einige nehmen die pyramidenförmige Form der Pagode auf, während andere mit ihren niedrigen, ausladenden Ästen das Objekt einrahmen. Oder denke nur an grüne Blattschmuckstaudenm die am Fuße eines Baumes wachsen, oder an buntes Hakone-Gras, das den Rand eines Beetes auflockert.

Beruhigende Moosflächen

 Moos gehört in jeden japanischen Garten. Der beruhigend und sedierend wirkende Bodendecker fühlt sich in den feuchten und schattigen Bereichen deines Gartens am wohlsten. Da Moos nicht gut begehbar ist, solltest du Trittsteine zwischen den Moosflächen platzieren. So vermeidest du es die weiche Moosoberfläche zu beschädigen.

Um über empfindliche Oberflächen wie Moos zu kehren, aber auch robust genug für Terrassen und Innenhöfe ist der Bambo Hand Broom das Werkzeug der Wahl.

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Bäume beschneiden

Bäume werden in der japanischen Gartengestaltung meist so beschnitten, dass ihre gewachsene Form zum Vorschein kommt. Japanischer Ahorn zum Beispiel hat oft eine faszinierende Zickzack-Verzweigung.

Bäume beschneiden Sie am besten mit einer japanischen Klappschere wie die Niwaki Bakuma Baumsäge. Die Bakuma Hunter schneidet wie alle japanischen Sägen mit Zug, was das Schneiden erleichtert und ein saubereres Finish hinterlässt. Perfekt für alle Gartenarbeiten und leichte Baumarbeiten.

Schutz vor dem Bösen

 Die Legende besagt, dass eine Zickzack-Brücke im japanischen Garten dich vor bösen Geistern schützt. Die Legende sagt auch, dass böse Geister sich nur in einer geraden Linie fortbewegen können. Bau einfach eine kleine Brücke in deinem Garten und du bist vor bösen Geistern sicher.

Goldfisch- oder Koiteich

 Ein farbenfroher Goldfisch- oder Koiteich muss nicht sein, aber er bringt eine vergnügliche Komponente in die japanische Gartengestaltung. Achtung! Goldfische sind widerstandsfähiger als Kois, aber beide Arten müssen in kalten Klimazonen möglicherweise im Haus überwintert werden.

Beruhigende Geräusche

Die Geräusche von plätscherndem Wasser und kleinen Wasserfällen tragen zur beruhigenden Natur japanischern Gärten bei. So kannst du z.B. einen Bachlauf mit Wasserfällen und Teichen unterbrechen. Mit Papyrus, Ziergräsern und Bodendeckern bringst du Leben an den Bachrand.

Blumen im japanischen Garten

Zu den häufig verwendeten japanischen Gartenpflanzen, die Blüten entfalten, gehören Pfingstrosen, Chrysanthemen und in der Nähe von Wasserspielen die japanische Wasserschwertlilie. Zu den blühenden Sträuchern gehören Azalee, Kamelie und Hortensie, die alle im Winter für ein starkes Interesse sorgen. Gerade die Hortensien sind in Japan sehr beliebte Zierpflanzen, die wegen ihrer großen Blütenköpfe angebaut werden. Hortensien gedeihen in einem feuchten, aber gut durchlässigen Boden in einem kühlen, halbschattigen Teil des Gartens.

Ein Musst-have für die Gartenarbeit ist die Niwaki Garden Shears Standard, eine japanische Gartenschere mit einer Länge von 550 mm. Die beste Option für eine Allround-Gartenschere, ideal für Hecken und Sträucher. Die Klingen sind aus SK- Stahl gefertigt und daher sehr strapazierfähig.

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